Sanierung des Pfarrzentrums Anzenkirchen ist angelaufen
 
Anzenkirchen. Zeitplangemäß wurde der erste Abschnitt der Teilsanierung des Pfarrzentrums „Alte Schule“ in den vergangenen Tagen gestartet. Dabei wurden sämtliche 50 Fenster und die beiden Eingangstüren ausgetauscht.
Auf etwas mehr als 39.000 Euro belaufen sich die Kosten für die Erneuerung der über 40 Jahre alten Bauelemente an. Zwei Drittel davon werden von der Diözese Passau getragen. Der Rest in Höhe von 13.000 Euro ist Eigenleistung der Pfarrei, wobei diese eine Zuwendung des Fördervereins erwarten kann und darüber hinaus mit einer noch zu beantragenden Zuwendung des Marktes Triftern rechnet.
Noch keinen genauen Zeitpunkt gibt es für den nächsten Bauabschnitt, die Ausführung der Sockelsanierung. Diese etwa 40.000 Euro kostende Maßnahme wird vom Freistaat Bayern aus dem Hochwasser-Infrastrukturprogramm zu 100 Prozent gefördert. Zwischenzeitlich liegt hierzu die für die Durchführung erforderliche stiftungsaufsichtliche Genehmigung der Diözese vor, so dass die Arbeiten ausgeschrieben werden können.
Geplant sind von der Pfarrei als Träger der Einrichtung weitere notwendige Instandsetzungen. Dazu gehören die Sanierung der Toiletten im Erdgeschoss, Malerarbeiten in den einzelnen Räumen sowie die Schaffung eines behindertengerechten Einganges. Diese Maßnahmen als Aufgabe der Pfarrei könnten, Kirchenpfleger Dr. Rudolf Schwetlik zufolge, allerdings nur realisiert werden, wenn hierfür Unterstützung von vielen Seiten käme.
Sowohl er, wie auch der Vorsitzende des Fördervereins „Alte Schule“, Edmund Langer, betonen einmal mehr die Wichtigkeit des Weiterbestehens des Pfarrzentrums als „ein Haus für Alle“. Es könne nicht nur von kirchlichen Vereinen und Organisationen genutzt werden, sei zudem ein Versammlungsort für Informationsveranstaltungen und ein Treffpunkt für gesellige Anlässe (Maifest, Bürgercafé). Auch wäre es ein Stützpunkt und Anlaufstelle bei besonderen Ereignissen (wie bei den Fluthilfe-Aktionen 2016) und diene zudem auch als Wahllokal.
Vieles wäre zurückliegend zur Erhaltung des Pfarrzentrums nicht möglich gewesen, gäbe es da nicht die permanente finanzielle Unterstützung des 2008 gegründeten Fördervereins. Auch bei der nunmehrigen Sanierungsmaßnahme werde man sich wieder angemessen einbringen, stellt Edmund Langer in Aussicht.
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Zufrieden mit dem ersten Abschnitt der Teilsanierung des Pfarrzentrums „Alte Schule“, der Erneuerung der Fenster und Eingangstüren sind Kirchenpfleger Dr. Rudolf Schwetlik (links) und der Vorsitzendes Fördervereins Edmund Langer.
Foto: Reiter