Gartenbauverein auf großer Tour in der Eifel und den Nachbarländern
 
Triftern. In die Eifel führte der Jahresausflug des Gartenbauvereins (GBV). Bei der fünftägigen Tour war man aber nicht nur im „Land der Maare“ unterwegs, sondern auch in den nahegelegenen Grenzgebieten von Ostbelgien und Südostholland.
Auch die nunmehr schon 11. Mehrtagesfahrt wurde mit einem vollen Bus unternommen.
Über das beständig große Interesse an diesen Erlebnisreisen freute sich GBV-Vorsitzende Elisabeth Reiter bei der Begrüßung der Ausflügler besonders. Dies vor allem deswegen, weil ein großer Teil der Reiseteilnehmer mittlerweile schon „Stammkundschaft“ geworden sei.
Reiseleiter Edwin Reiter hatte auch dieses Mal wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, mit einer Mischung aus mehr oder weniger bekannten Zielen.
Diese wurden – bei idealem Wetter -  von dem direkt am Rursee günstig gelegenen Quartier, dem Hotel “Seemöwe“ in Einruhr angesteuert. Bevor man dort am Anreisetag eintraf, hatte man schon die Benediktinerabtei Maria Laach  in der Nähe von Koblenz angesteuert.  Das romanische Kloster beeindruckte vor allem durch seine imposante Kirche mit den sechs Türmen.
Auf den folgenden Tagestouren wurde jeder Ausstieg aus dem Bus mit Aufenthalten an Orten mit sehenswerten Besonderheiten belohnt. Dies war vor allem beim „Highlight“ der Reise, der Kaiserstadt Aachen der Fall. Beim Rundgang durch die Altstadt, mit ihren historischen Plätzen und Gebäuden, führte kein Weg am Dom, der Krönungskirche der deutschen Könige, vorbei.
Am Beginn der Besichtigungstouren stand natürlich eine Erkundung des Zielgebietes, hier speziell der Nordeifel. Vom Bilderbuchstädtchen Monschau ging es durch den Nationalpark Eifel bis zu der von Fachwerkbauten und darin untergebrachten Outlet-Geschäften geprägten Stadt Bad Münstereifel. Auf der Strecke lag auch Zülpich, wo die Gartenfreunde den aus der dortigen Landesgartenschau 2014 entwickelten Seepark besuchten.
 
Ein gärtnerischer Aspekt stellte sich auch beim Abstecher in den vom Hotel kaum 40 km entfernten Gesundheitsgarten „Herba Sana“ mit seinen mehr als 100 Heilkräutern in Elsenborn ein. Es war dies die erste Station auf der Tagestour durch Ostbelgien, dem noch eine Stippvisite in Malmedy und die Besichtigung des Schokolademuseums in Eupen folgten. Überrascht waren die Ausflügler vom höchsten Berg von Belgien, dem 694 m hohen Signal de Botrange, der 1923 mit einem künstlichen Treppenhügel auf 700 m „aufgestockt“ worden war.
Tags darauf war man auf der höchsten Erhebung der Niederlande, dem Vaalserberg. Über den 322 m hohen Berg verläuft die holländisch-belgisch-deutsche Staatsgrenze, der sogenannte Drielandenpunt. Im dortigen Panorama-Restaurant konnte man das Mittagessen mit Blick Richtung Aachen genießen. Vor der Fahrt durch Südostholland zum Dreiländereck war man noch in Maastricht zu Gast, der Stadt, in der 1993 der gleichnamige Vertrag über die EU-Gründung geschlossen wurde. Bei einem Rundgang waren viele historische Bauwerke und Plätze zu sehen, wobei der zentrale Ort, der Vrijthof mit der St. Servatius-Basilika, nachhaltigen Eindruck hinterließ.
Auf der Heimfahrt wartete noch am Südende der Eifel mit der Burg Eltz noch ein „Zuckerl“. Die in traumhafter Lage in einem Seitental der Mosel gelegene Höhenburg konnte bei einer Führung so bewundert werden, wie sie sich nach ihrem Ausbau im 17. Jahrhundert präsentierte. Als sich die über 1.800 km lange Fahrt ihrem Ende näherte, zog 2. Vorsitzende Ute Pilstl namens aller Teilnehmer ein überaus positives Fazit dieser GBV- Erlebnisreise. Anerkennende Dankesworte richtete sie hierbei an Edwin und Elisabeth Reiter für die Programmausarbeitung und die Organisation, sowie an Fahrer Klaus Schifferer vom Verkehrsunternehmen Speckmaier, Babing.
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Bildtext:
Bei seiner Fünftagesfahrt in die Eifel machte der Gartenbauverein auch Abstecher nach Ostbelgien und Südostholland. Viel Spaß bereitet dabei die „Besteigung“ des um sechs Meter künstlich auf 700 m erhöhten höchsten belgischen Berges, Signal de Botrange.
Foto: red