Sanierung Gerätehaus der FFW Triftern weitgehend abgeschlossen
 
Triftern. Die Sanierung des 1988 erbauten Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Triftern ist weitgehend abgeschlossen – wie geplant, rechtzeitig vor der Feier des 150-jährigen Gründungsjubiläums im Mai nächsten Jahres. Im Juni 2014 hatte der Bauausschuss die Maßnahme mit einem Kostenvoranschlag von 70.000 Euro auf den Weg gebracht. In seiner aktuellen Sitzung erfuhren die Gremiumsmitglieder, dass die Abrechnungssumme bei rund 130.000 Euro liegen wird.
In dem Sachstandsbericht zu den durchgeführten Sanierungsarbeiten, der von Fachdienstleiter Karl Kaiser gegeben wurde, ging dieser zunächst auf die heuer ausgeführten Gewerke (Außenfassade und Fenster) ein. Dabei hätte sich bei den Malerarbeiten gegenüber der Vergabesumme von 15.000 Euro ein Mehrbetrag von 1.700 Euro eingestellt. Diese Mehrung habe ihre Ursache in der Farbgestaltung gehabt. Um rund 400 Euro mehr habe Kaiser zufolge die mit 4.000 Euro beauftragte Putzausbesserung von Turm und Torlaibungen gekostet. 18.650 Euro habe die Schlussrechnung für den Austausch der Fenster ausgemacht – um 1.150 Euro weniger als der Betrag der Zuschlagserteilung.
Insgesamt hätten sich für die Erneuerung der Außenfassade und der Fenster Kosten von 39.765 Euro ergeben. In der vorläufigen Gesamtbilanz führte der Fachdienstleiter als kräftigsten Posten die Erneuerung der Toranlage an. Über 61.000 Euro hätten die fünf neuen Sektionaltore gekostet. Mit knapp über 28.000 Euro stünde der Umbau der vorhandenen Absauganlage für die fünf Stellplätze zu Buche, darin eingeschlossen auch der Austausch des Ladeerhaltungssystems-Fahrzeuge für Strom und Druckluft und die Beschaffung eines leistungsfähigen Kompressors. Schließlich seien für Unvorhergesehenes noch etwam3.000 Euro  eingeplant.
„Die Maßnahme ist deutlich teurer geworden“ fasste Karl Kaiser seinen Bericht zusammen, in dem er auch die Eigenleistung der Trifterner Wehr hervorhob. Diese habe die komplette Innenrenovierung des Gerätehauses (Fahrzeughalle und Nebenräume) in Eigenregie und auf eigene Kosten durchgeführt.
 
Weil der Ansatz im Haushaltsplan 2017 mit 60.000 Euro um voraussichtlich 10.000 Euro überschritten wird, war hierzu die Zustimmung des Bauausschusses erforderlich. Der entsprechende Beschluss erging einstimmig, ebenso derjenige über die Kenntnisnahme der nunmehrigen Sanierungskosten.
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