Bauhof ist für den Winterdienst gerüstet
 
Triftern. Der erste Winterdienst-Einsatz für den Bauhof des Marktes lässt, den Wetterprognosen zufolge, wohl nicht mehr lange auf sich warten. Das Team um Vorarbeiter Josef Wallner steht auf jeden Fall mit sieben Fahrzeugen zum Einsatz bereit.
Der von Bauhofleiter Peter Aigner ausgearbeitete Organisationsplan führt das seit Jahren bewährte System beim Räum- und Streudienst auf den 133 Kilometern Gemeindestraßen ohne wesentliche Änderungen fort. Je zwei Unimogs und Kleinfahrzeuge, ein LKW und
einen Lader umfasst der gemeindliche Fuhrpark Nachdem der LKW in den Gemeindeteilen Lengsham und Wiesing sowie im Außenbereich von Anzenkirchen unterwegs sein wird, teilen sich die beiden Unimogs das restliche Gemeindegebiet. Dabei werden ihnen öffentliche Flächen in Triftern und Neukirchen, Gehwege in verschiedenen Ortsteilen von den Kleinfahrzeugen, sowie mehrere Siedlungsstraßen in Triftern vom Lader abgenommen.
Neu hinzugekommen ist im vergangenen Jahr ein Traktor einer Fremdfirma. Dies sei, Peter Aigner zufolge, durch das zusätzliche Streckennetz von fast drei Kilometern - bedingt durch den Bau der Umgehungsstraße Neukirchen /Godlsham - erforderlich geworden. Der Raum Neukirchen werde insoweit auf zwei Fahrzeuge aufgeteilt.
Der Einsatz im gesamten Gemeindegebiet erfolge entsprechend dem Organisationsplan verteilt auf 145 Streckenabschnitte, die wiederum in vier Dringlichkeitsstufen unterteilt seien. Große Bedeutung habe, so der Bauhofleiter, die Aufzeichnung der Wetterwerte (dreimal täglich Temperatur und Niederschlag) durch das Bauhofpersonal. Dies diene als Nachweis für eventuelle Haftungsfälle.
Bereits in den Sommermonaten seien 700 Tonnen Streusalz und 100 Tonnen Splitt im
Bauhof eingelagert worden, berichtet Peter Aigner. Neuerlich lege man großen Wert darauf, dass trotz der vermehrten Verwendung von Streusalz ein umweltfreundlicher Winterdienst vollzogen werde. Splitt werde nur auf Kiesstraßen und vereinzelt noch auf Pflasterstraßen gestreut.
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