Straßenbaumaßnahme Immelsham ist nun für 2018 vorgesehen

Triftern. Im Laufe des Jahres 2015 hätten eigentlich schon die Baumaschinen anrücken sollen um einen 175 Meter langen Abschnitt der Gemeindestraße im Ort Immelsham (Gemeindeteil Neukirchen) staubfrei zu machen. Jetzt soll das Teilstück der Verbindungsstraße nach Postmünster endgültig im nächsten Jahr realisiert werden.

In der Sitzung des Marktgemeinderates wurde nun –einmal mehr – alles klar gemacht, um diese „unendliche Geschichte“, wie Bürgermeister Walter Czech diese Maßnahme bezeichnete, doch noch zum Abschluss zu bringen. Diese läuft unter Federführung des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Landau/Isar quasi als „Anhängsel“ eines Flurbereinigungsverfahrens in der Nachbargemeinde Postmünster. Damit zusammenhängend war jetzt eine Regelung zur Übernahme der Eigenleistung für die auf die Teilnehmergemeinschaft Postmünster entfallenden Planungskosten zu treffen.

Einstimmig votierte der Marktgemeinderat für diesen Kostenbeitrag in Höhe von 3.600 Euro. Im Beschluss wurde jedoch zur Bedingung gemacht, dass sich alle Teilnehmer im Immelsham am Verfahren ohne Widerspruch und mit Zahlung der vereinbarten Anteilszahlungen beteiligen. „Nur so geht es“ bekräftigte Bürgermester Czech die Zustimmungsentscheidung.

Neben dem geplanten Straßenbau zwischen den Anwesen Brand und Moosbauer in Immelsham werden in diesem Bereich von der Teilnehmergemeinschaft auch noch Entwässerungseinrichtungen erstellt. Die Anlage von Gräben und Rückhaltebecken diene der ALE zufolge sowohl der Erschließung als auch dem Boden- und Erosionsschutz. Nach der in einer vorangegangenen Bauausschusssitzung von der Verwaltung vorgelegten Kostenzusammenstellung wird das gesamte Maßnahmenpaket Immelsham fast 93.000 Euro kosten. Dies ergibt sich aus Aufwendungen von 68.000 Euro für den Straßenbau, die voll vom Markt Triftern zu tragen sind. An dem geplanten Rückhaltebecken, das mit 16.000 Euro veranschlagt ist, beträgt der Gemeindeanteil – bedingt durch eine hohe KULAP- Förderung voraussichtlich nur rund 4.000 Euro. Für die technischen Anlagen (Kanäle, Schächte) muss der Markt, nach Abzug der ALE-Förderung etwa 21.000 Euro aufbringen.                                                                                                         -  er