Die Steuerhebesätze bleiben in 2018 unverändert
 
Triftern. Die bisherigen Hebesätze für die Realsteuern gelten auch im nächsten Jahr.  Zuletzt in 2014 hatte der Marktgemeinderat diese um jeweils zehn Punkte erhöht und zwar die Grundsteuer A auf 380 v.H., die Grundsteuer B auf 360 v.H. und die Gewerbesteuer auf 350 v.H.
Eine neuerliche Anhebung erschien dem Gremium bei Behandlung dieses Punktes in der Jahresschlusssitzung nicht angebracht. Vorausgehende Erläuterungen von Kämmerer Egon Harböck führten letztlich eine einstimmige Beschlussfassung herbei. Vor allem das Kriterium, dass man mit den geltenden Hebesätzen etwas über dem Durchschnitt der Landkreisgemeinden liege spielte dabei auch eine Rolle. Von einer Senkung der Hebesätze wurde von der Verwaltung im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben des Marktes (u.a. die Hochwasserschutzmaßnahmen) abgeraten. Dies sei auf längere Sicht nicht umsetzbar. Zudem gebe eine Kontinuität bei der Höhe der Hebesätze den Steuerpflichtigen eine gewisse Planungssicherheit.
Rückschauend trug Egon Harböck vor, dass die 2014 vorgenommene Erhöhung leichte Mehreinnahmen bei Grundsteuer A und B erbracht habe. Das erfreulich hohe Plus bei der Gewerbesteuer stehe indes nur zum Teil mit der Anhebung des Hebesatzes in Zusammenhang. Es sei nicht zuletzt auch mit positiven Geschäftsergebnissen der heimischen Wirtschaft aus den Jahren 2015 und 2016 zu begründen.
Insgesamt habe der Markt heuer 2,022 Mio Euro bei den Realsteuern eingenommen, um 17 Prozent mehr als in 2016. Die erzielten Mehreinnahmen seien, wie vom Marktgemeinderat beschlossen als zusätzliche Mittel für den Straßenunterhalt, hier speziell u.a. für die Hoferschließung Reslberg, verwendet worden, führte Harböck weiter aus.
Für 2018 rechne er mit Gesamteinahmen von rund 1,642 Mio Euro, etwa 380.000 Euro weniger als heuer. Der Rückgang ergebe sich im wesentlich durch ein geringeres Aufkommen bei der Gewerbesteuer von 1,528 Mio Euro in 2017 auf etwa 1,162 Mio Euro. Allerdings sei dieser Betrag für 2018 nur auf der Basis des Vorauszahlungs-Solls ermittelt, könne sich insoweit sowohl nach oben als auch nach unten verändern, so der Kämmerer. Nur unwesentlich Änderungen gegenüber 2017 seien in 2018 bei den Einnahmen der Grundsteuer A (127.000 Euro) und Grundsteuer B (354.000 Euro) zu erwarten.          - er