Weiterer Breitbandausbau jetzt mit Höfebonus-Programm
 
Triftern. Beim Ausbau des Breitbandnetzes bleibt der Markt dran. Nach dem Einstieg in das 1. Verfahren (2012 bis 2014) und dem aktuell laufenden zweiten Abschnitt kommt jetzt der nächste Schritt zum gemeindeweiten „schnellen Internet“. Einstimmig wurde vom Marktgemeinderat in der jüngsten Sitzung der Einstieg in das Höfebonus-Programm beschlossen.
Wie Fachdienstleiter Stephan Spöckmer dazu ausführte, könnten in diesem Bayerischen Förderprogramm vor allem unterversorgte Gebiete in den Außenbereichen des Marktes erschlossen werden. Hierfür stünden finanzielle Mittel bis zur Höhe von 940.000 Euro zur Verfügung, was einem Fördersatz von 80 Prozent entspreche.
Wie Spöckmer, der auch Breitbandpate des Marktes ist, erklärte, könnten auch Zuwendungen aus dem Höfebonus-Programm auf das derzeit laufende 2. Verfahren übertragen werden, falls sich dort eine höhere Wirtschaftlichkeitslücke auftun sollte. Weil es neben den Bayerischen Förderprogrammen auch noch ein Bundesprogramm für den Ausbau des Breitbandnetzes gebe, schlug Spöckmer vor, zunächst das Höfebonus-Programm zu nutzen. Dieses Verfahren sei insgesamt weniger aufwendig und mit der Gewissheit verbunden, dass die zugesicherten Fördermittel auch ausgereicht würden.  Im Anschluss daran könne man, fall noch notwendig, wiederum versuchen zusätzliche Fördergelder über das Bundesprogramm zu erhalten.
Dem Beschluss über den Einstieg in das Höfebonus-Programm ließ der Marktgemeinderat auch gleich noch denjenigen über die Zuschlagserteilung zur Verfahrensbegleitung folgen. Wie schon bei den vorangegangenen Abschnitten wurde die Breitbandberatung Bayern zur Unterstützung in diesem Förderverfahren beauftragt.
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