120 Gäste bei der Eröffnung der Bilderausstellung von Michaela Surner
 
Triftern. Unter dem Leitmotiv „Ansichtssache“ zeigt die Lengshamer Malerin Michaela Surner nach 2009 und 2012 bereits zum dritten Male in ihrer Heimatgemeinde Triftern Werke ihres variationsreichen Schaffens. Über 60 Exponate waren zum Jahreswechsel acht Tage lang im Mehrzweckraum der Lenberger-Volksschule zu sehen. Bereits zur Vernissage der Ausstellung hatten sich über 120 Gäste eingefunden.
Willkommen geheißen wurden sie von Bürgermeister Walter Czech, der sich über dieses großes Interesse freute, vor allem dabei auch über die Anwesenheit von Besuchern von außerhalb des Gemeindegebietes. Ein besonderer Gruß galt dabei Mdl Reserl Sem und dem ehemaligen Pfarrkirchner Bürgermeister Georg Riedl. Mittlerweile sei es schon Tra-dition, dass im Übergang vom alten ins neue Jahr an dieser Stätte eine Kunstausstellung stattfinde. Dafür, dass auch dieses Mal wieder eine solche auf hohem Niveau ausgerichtet werde, bedankte sich Czech bei Michaela Surner mit anerkennenden Worten.
Diese bekam sie vom Bürgermeister auch noch, im Auftrag von Pfarrer Dr. Hadulla, dafür, dass sie die Monatsblatt-Motive für den Pfarreikalender 2018 von ihren auch in der Aus-stellung präsentierten Original-Bildern kostenlos zur Verfügung gestellt habe. Mittlerweile seien fast alle Exemplare des Kalenders verkauft. Nicht nur die finanzielle Seite dieser Ak-tion, deren Reinerlös dem Neubau des Pfarrheimes zufließe sei bemerkenswert, sondern auch der Gesprächsstoff, den die von Michaela Surner gemalten Ortsansichten über die Vergangenheit von Triftern in der Bevölkerung geliefert hätten, so Czech.
Laudator der Vernissage war der Trifterner Bildhauer Bernd Stöcker. Ausgehend von der Palette der von Michaela Surner gezeigten Werke von Tiermotiven über Blumen- und Landschaftsbilder  bis zu Ortsansichten spannte er dabei auch den Bogen seiner Ausführungen. Dabei brachte er zum Ausdruck, dass das Wohl- und Wärmegefühl der Tiermotive in Form von Geborgenheit auch in den Heimatansichten zu finden sei. In diesen Bildern werde Heimatgefühl, Bodenständigkeit und vor allem Heimatverbundenheit
in gekonnter Weise illustrativ vermittelt.
 
Zu letzterem Punkt stellte  Bernd Stöcker besonders heraus, dass auch die Jugend diese Verbundenheit zur Heimat wieder suche. Somit würden Bilder mit diesem Inhalt alle Alters-schichten ansprechen und gleichsam ein Wertegefühl für alle erweckt. Nicht zuletzt lerne man mit der Wahrnehmung derartiger Ansichten der Heimat auch diese zu schätzen.
Von der Vielfalt der Werke von Michaela Surner zeigte sich Landtagsabgeordnete Reserl Sem in ihrem Grußwort sichtlich beeindruckt.  Sie dankte der Künstlerin für ihr großes En-gagement in Sachen Malkunst, mit der sie die Menschen Alltag und Sorgen vergessen lasse.
Unter dem Eindruck dieser Worte fiel es der Künstlerin nicht schwer abschließende Dankesworte an all jene zu richten, die zur Vorbereitung und Gestaltung der Ausstellung und deren Vernissage beigetragen hatten. Musikalisch umrahmt wurde diese von Renate Ammer und Martina Hochecker. Das Buffet war unter der Regie von Katharina Czech arrangiert worden
  • er
INFO:
Die Werke von Michaela Surner sind im Mehrzweckraum der Lenberger-Volksschule nur noch heute, Freitag, 5. Januar, von 14 bis 18 Uhr zu sehen.
 
BILDTEXT:
Bei der Vernissage der Bilderausstellung von Michaela Surner (Mitte) dabei: (von links) Laudator Bildhauer Bernd Stöcker, MdL Reserl Sem, Bürgermeister Walter Czech sowie der ehemalige Pfarrkirchner Bürgermeister Georg Riedl.
Foto: red