Neujahrsansprache 2018 von Bürgermeister Walter Czech
 
Triftern. Die erste Sitzung des Marktgemeinderates im neuen Jahr nutze Bürgermeister Walter Czech für einen Ausblick in komprimierte Form auf die Aufgaben und Maßnahmen in 2018. Einige gewichtige Bauprojekte stünden zur Realisierung an bzw. würden sich schon in der Fertigstellungsphase befinden.
Zu letzterem gehöre der Abschluss der Erweiterung des Wasserversorgungsnetzes im Bereich Bärnsham/Haag/Garham, einhergehend mit dem Breitbandausbau. Diese Arbeiten für ein schnelles Internet würden auch heuer wieder stark im Vordergrund stehen. speziell in den Außenbereichsgebieten. Damit könnten die Übertragungsraten in weiten Teilen des Gemeindegebietes wesentlich verbessert werden, führte der Bürgermeister dazu aus.
Nach wie vor im Gange sei die Aufarbeitung der beträchtlichen Hochwasserschäden an öffentlichen Einrichtungen des Marktes. Hierzu gehöre die Sanierung von Ortsstraßen in Triftern und die Behebung von Schadstellen an Gewässern III. Ordnung. Der im Vorjahr begonnene Ausbau der Gemeindestraße Irlham–Reslberg sei zügig vorangegangen und könne voraussichtlich Mitte dieses Jahres abgeschlossen werden, so Czech.
Bei den in Planung befindlichen Vorhaben nannte er die Erschließung von Wohnbaugebieten in Triftern, Anzenkirchen und Neukirchen, sowie das Gewerbegebiet Triftern-Furth. Der Ausbau des Wasserversorgungsnetzes werde in den Bereichen Ruhmannsaigen und Geretsham fortgesetzt, wiederum in Kombination mit der Verlegung von Breitbandleerrohren.
Im Fokus des gesamten Arbeitens im Rathaus stünden natürlich die Hochwasserschutzmaßnahmen am Altbach. Heuer könne im Bereich der Blumenstraße in Anzenkirchen die vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf geplante Abflussverbesserung mittels Vorlandabtrag umgesetzt werden. Der Bürgermeister dankte hier den Mitarbeitern des Bauamtes sowie den Marktgemeinderäten Josef Altmannshofer und Hermann Ertl für ihre -erfolgreichen- Gespräche mit den Anliegern hinsichtlich der Zurverfügungstellung ihrer Grundstücke.
 
Ausführlich werde er in den Bürgerversammlungen Anfang März über die baulichen Unternehmungen von Markt und Gemeindewerke berichten, kündigte Czech an. Um diese bewältigen zu können appellierte er an die Mitglieder des Gremiums weiterhin gut zusammen zu arbeiten: „Wir haben im vergangenen Jahr unsere Bewährungsproben überstanden, die zusammenschweißen“. Deshalb hoffe er, dass man auch heuer wieder im Rathaus zu guten Ergebnissen kommen werde. Er gab dazu die Prämisse mit auf den Weg, dass der Marktgemeinderat einen Wählerauftrag zu erfüllen habe und er sich daran messen lassen müsse.
Angesprochen wurde vom Bürgermeister auch die Asylbewerber-Situation in Triftern. Die in der Unterkunft am Unteren Markt immer wieder auftretenden Schwierigkeiten hätten in Zusammenwirken vom Helferkreis „Trifternhilfe“ im Zusammenwirken mit Integrationsbeauftragten Dr. Rudolf Schwetlik und dem zuständigen Referenten bei der Regierung von Niederbayern gelöst werden können.
Schließlich hatte der Rathauschef noch einen Punkt in seiner Agenda 2018, der mit einem Fragezeichen versehenen Wort „Überraschungen“ betitelt war. Was sich dahinter verberge ließ er offen. Er deutete lediglich an, dass es im Laufe eines Jahres immer Ereignisse geben könne, die in diese Kategorie fallen würden, „die aber hoffentlich positiv ausfallen“.
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