Informations-Sicherheitskonzept ISIS 12 noch nicht ganz startklar
 
Triftern. Ein neues Informations-Sicherheits-Managementsystem in 12 Schritten verbirgt sich in dem Kürzel ISIS 12, das die bayerischen Gemeinden in ihren Rathäusern bis Ende 2018 einführen müssen. Nach dem Grundsatzbeschluss vom Mai vergangenen Jahres sollte der Marktgemeinderat in der jüngsten Sitzung nun eine Informations-Sicherheitslinie mit Dienstanweisung erlassen, sowie einen Informations-Sicherheitsbeauftragten und dessen Stellvertreter bestellen.
Beide Tagesordnungspunkte kamen jedoch nach dem Sachverhalts-Vortrag von Fachdienstleiter Stephan Spöckmer und einigen Diskussionsbeiträgen nicht zur Abstimmung. Bürgermeister Walter Czech plädierte für die Vertagung, „weil es noch einige zu klärende Frage gebe“. Im Gremium war man damit einverstanden.
Den Ausführungen von Stephan Spöckmer zufolge habe der Markt, nach zwischenzeitlicher Einreihung in die Warteliste, vor kurzem eine Förderzusage des Freistaates Bayern erhalten. Mit 50 Prozent beteilige sich dieser an dem voraussichtlich 20.000 Euro kostenden Projekt. Dessen Realisierung ergebe sich aus der steigenden Vernetzung und Digitalisierung im kommunalen Bereich mit der auch der Grad der technisch-organisierten Informationssicherheit im Rathaus anwachse. Vordergründiges Ziel sei es, ein angemessenes Schutzniveau für die Infrastruktur der Organisationen und der Daten der Bürger zu gewährleisten.
In Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma Bits & Bytes aus Rotthalmünster werde nun das ISIS12–Konzept erarbeitet und Schritt für Schritt eingeführt, so Spöckmer weiter.
Mit deren Beratern hätten bereits erste Besprechungen stattgefunden. Daraus resultierend wäre zum Start nun die Einführung der Informations-Sicherheitslinie erforderlich, in der die Aufbau- und Ablauforganisation des Managementsystems für den gesamten Tätigkeitsbereich des Marktes geregelt werde. Einhergehend damit wäre der Sicherheitsbeauftragte zu bestellen, der für Durchführung und Überwachung des ISIS12–Konzeptes zuständig sei. Wer im Rathaus mit dieser unabhängigen und organisatorisch herausgehobenen Funktion betraut werden soll, wird zusammen mit dem Richtlinien-Erlass in einer der nächsten Sitzungen des Marktgemeinderates entschieden.                                              -  er