FFW Wiesing bekommt 2019 ein neues Einsatzfahrzeug
 
Triftern. Zufriedene Mienen bei den in der Sitzung des Marktgemeinderates anwesenden Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Wiesing nach dem ohne Wortmeldungen gefassten einstimmigen Beschluss: im Frühjahr 2019 wird in ihrem Gerätehaus ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) stehen.
Etwa 110.000 Euro wird das neue Einsatzfahrzeug kosten, welches das 1988 beschaffte TSF ersetzen wird. Von Fachdienstleiter Karl Kaiser wurde dazu vorgetragen, dass hierfür ein serienmäßiger Doppelkabiner mit Geräte-Kofferaufbau vorgesehen sei, vergleichbar mit dem TSF, das im vergangenen Jahr die FFW Lengsham erhalten habe. Wie bei diesem soll auch das Wiesinger Fahrzeug nicht mit Atemschutzgeräten und Löschwassertank ausgestattet werden. Zur Ausrüstung würden ein Stromerzeuger, ein handbetätigter Lichtmast, eine Tauchpumpe, eine Motorsäge und Verkehrssicherungsmittel gehören.
Mit einer derartigen Ausrüstung sei Kaiser zufolge eine Unterstützung bei den unterschiedlichsten Einsätzen möglich. In Vorgesprächen habe die Wiesinger Wehr zu erkennen gegeben, dass sie die Anschaffung eines Allradfahrzeuges nicht für erforderlich halte. Es käme deshalb ein Fahrzeug mit Benzin-Antrieb in Betracht, weshalb auch eine Dieselgas-Absauganlage im Gerätehaus entbehrlich werde.
Zum Beschaffungsablauf führte der Fachdienstleiter aus, dass der bei der Regierung von Niederbayern zu stellende Antrag auf eine Zuwendung des Freistaates Bayern erfahrungsgemäß schnell genehmigt werde. Nach erfolgter Ausschreibung könne deshalb zeitnah die Auftragserteilung erfolgen. Mit der Lieferung des Fahrgestells (Kosten ca. 50.000 Euro) wäre voraussichtlich im Sommer diesen Jahres zu rechnen. Die Fertigstellung des Aufbaus (Kosten einschl. Ausrüstung ca. 60.000 Euro) und die Auslieferung des Fahrzeugs könne für Frühjahr 2019 eingeplant werden.
In seiner Beschlussfassung legte der Marktgemeinderat fest, dass die vorgenannten zwei Teilbeträge jeweils für die Jahre 2018 bzw. 2019 in den Haushaltsplänen anzusetzen seien. Im Etat auf der Einnahmeseite vorzutragen sei auch die Festbetragsförderung des Freistaates mit 24.200 Euro.
- er