Bauausschuss stimmt Bauanträgen zu
 
Triftern. Über ein Dutzend Anträge auf Baugenehmigung standen in der Sitzung des Bauausschusses auf der Tagesordnung. In allen Fällen wurde dazu das gemeindliche Einvernehmen ohne Gegenstimmen erteilt.
Zugestimmt wurde u.a. zwei Hochwasser-Wohnhausersatzbauten in Anzenkirchen, nämlich einem Zweifamilienwohnhaus in der Mühlbachstraße und einem Einfamilienhaus in der Blumenstraße. Einverständnis bestand auch mit dem Neubau eines Einfamilienhauses in Irlham, der Sanierung eines Bauernhauses mit Einbau von Wohnraum in der alten Scheune in Mollnöd sowie dem Neubau einer Maschinenhalle und eines Bergeraumes in Steinach.
Auch mit einigen Anträgen auf Vorbescheid war das Gremium beschäftigt. Befürwortet wurde hier die vorgesehene Umnutzung des landwirtschaftlich genutzten Getreidebodens zur psychotherapeutischen Praxis bzw. als Veranstaltungsraum in Prehof sowie der Abriss der alten Garage und Neubau einer Großraumgarage in Anzenkirchen, Birkenstraße.
Bereits in der Aprilsitzung war in die Schaffung neuen Wohnraumes in den Gebäuden an der Kößlarnerstraße 16 und 18 in Triftern, die vordem die Knabenschule und später Werkstatt und Lagerräume beherbergten ein Thema. Jetzt kam eine weitergehende Bauvoranfrage aufs Tapet, demzufolge 15 Wohnungen in verschiedenen Größen entstehen sollen. Die Ausschussmitglieder gingen damit konform, machten dies jedoch von einigen Bedingungen und Auflagen abhängig.
Dies betraf vor allem den gestalterischen Aspekt des Vorhabens, bei dem eine einheitliche Höhe der Gebäudeanordnung zur Kößlarner Straße hin nicht befürwortet wurde. In Konsequenz daraus solle das bestehende Wohngebäude (Nr.18) in seiner jetzigen Höhe belassen bleiben. Dafür solle sich das anschließende Gebäude Nr.16 (ehemaliges Schulgebäude) von den übrigen Gebäuden in der Höhe absetzen. Außerdem wurde noch der Nachweis von 1,5 Stellplätzen pro Wohneinheit auf dem Baugrundstück verlangt.
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