Unterhaltsamer Leseabend in der „Alten Schule“ Anzenkirchen
 
Anzenkirchen. Amüsante Geschichten über Jubiläen und andere Ereignisse, umrahmt von Stubenmusik-Klängen, wurden beim Leseabend im dekorativ gestalteten Saal des Pfarrzentrums dargeboten. Die alljährlich im Herbst von den Verantwortlichen des Fördervereins „Alte Schule“ und der Gemeindebücherei arrangierte Veranstaltung erfreut sich unveränderter Beliebtheit. Auch bei ihrer nunmehr schon neunten Auflage gab es wieder besten Besuch.
Hierüber freute sich Fördervereinsvorsitzender Dr. Edgar Wullinger bei seinen Begrüssungsworten ganz besonders, vor allem auch über die Anwesenheit von Bürgermeister Walter Czech, Kirchenpfleger Dr. Rudolf Schwetlik und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Irmgard Eder. Auf das Motto des Abends eingehend meinte Dr. Wullinger, der seit Dezember vergangenen Jahres den Verein leitet, dass dieser gewissermaßen Anlass dafür gewesen sei, weil er heuer seit zehn Jahren bestehe.
Von seinem Vorgänger, dem Gründungsvorsitzenden Edmund Langer, war auch dieses Mal wieder das Programm zusammengestellt worden. Mit der einmal mehr bestens zusammengestellten Mischung aus Prosa und Musik erlebten die Besucher ein paar Stunden der Kurzweil und Entspannung in gemütlicher Atmosphäre.
Auch heuer waren die Vorleser im Vorfeld nicht bekannt, womit ein Überraschungseffekt
eingebaut war. Zu bewährten Akteuren wie Josef Matsche, Wolfgang Ottawa, Andreas Vogl, Karl Weggartner und Dr. Edgar Wullinger waren Günther Brehmer und Cornelia Huber hinzugekommen. Sie trugen ausdrucksstark und lebendig heitere Geschichten und Gedichte u.a. von Ludwig Thoma, vom Weiß Ferdl und Karl Valentin vor.
Es gab viel Applaus für die Rezitatoren der literarischen Beiträge, ebenso wie auch für die vier Instrumentalistinnen der ¾ Musi. Mit einer gelungenen Mixtur aus bayerischen, irischen und schottischen Stücken umrahmte das Trio musikalisch das Programm, das Angelika Maier arrangiert hatte. Sie spielte Zither und Flöte in dem bestens harmonierenden und wohlklingenden Stubenmusik-Ensemble zusammen mit Claudia Seibold (Hackbrett), Veronika Maier (Geige und Flöte) und Sonja Hennhöfer (Gitarre).
 
Am Ende eines rundum gelungenen Abends gab es viel Applaus für all jene, die zu dessen Gelingen beigetragen hatten. Dr. Edgar Wulllinger hatte für die Lektoren, die Musikantinnen sowie für das Team um Büchereileiterin Edith Bimesmeier und die Familie Schleich, das die gespendeten Essensschmankerl und Getränke servierte, anerkennende
Worte parat.
Solche gingen auch an Edmund Langer, den Initiator des Leseabends, für dessen intensive Bemühungen, dass die Veranstaltung alljährlich zustande komme. Diese ergab auch wieder einen ansehnlichen Reinerlös, der je zur Hälfte dem Förderverein und der Gemeindebücherei zu Gute kommt. Dieser hatte sich eingestellt, weil die Besucher abschließend ihre Anerkennung für all das Gebotene durch ansehnliche Geldspenden zum Ausdruck gebracht hatten.
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Bildtext:
Den gelungenen Leseabend im Pfarrzentrum hatten wieder (von rechts) Edmund Langer und Dr. Edgar Wullinger vom Förderverein „Alte Schule“ gemeinsam mit Büchereileiterin Edith Bimesmeier organisiert. Umrahmt wurde dieser von der Stubenmusik (Bildmitte von rechts) Sonja Hennhöfer, Angelika Maier, Veronika Maier und Claudia Seibold. Lektoren waren (von links) Günther Brehmer, Josef Matsche, Andreas Vogl, Wolfgang Ottawa, Karl Weggartner und Cornelia Huber.
Foto: Reiter