Gartenbauverein war unterwegs in Südtirol & Trentino
 
Triftern. Ein Vierteljahr früher wie sonst üblich unternahm dieses Mal der Gartenbauverein (GBV) seinen Jahresausflug. Ziel der viertägigen Tour war die Alpenregion Südtirol und Trentino. Auch bei dieser mittlerweile schon 13. Mehrtagesfahrt, bei der es nach dem Gardasee und dem Friaul wieder nach „Bella Italia“ ging, war ein voller Bus mit Gartlern unterwegs.
Über dieses beständig große Interesse zeigte sich 1. Vorsitzende Elisabeth Reiter bei der Begrüßung der Ausflügler besonders erfreut. Dies vor allem deswegen, weil ein großer Teil der Reiseteilnehmer mittlerweile schon „Stammkundschaft“ geworden sei. Die von ihr
angekündigten vier erlebnisreichen Tage stellten sich dann in vielgestaltigem Maße ein. Letztlich waren diese auch dadurch noch begünstigt, weil entgegen der vorhergesagten Regenfälle gleichbleibend fast ideales Ausflugswetter eintraf.
Reiseleiter Edwin Reiter hatte in seiner Programmzusammenstellung die Grundlage für diese Erlebnisreise geschaffen mit einer Mixtur aus gärtnerischen und kulturellen, sowie klassischen und weniger bekannten, jedoch nicht minder attraktiven Zielen. Diese wurden von dem günstig gelegenen Quartier, dem Parc Hotel du Lac am malerischen Levico-See, südöstlich von Trient, angesteuert.
Bevor man dort am Anreisetag eintraf, hatte man schon eine Stippvisite in St. Ulrich im Grödnertal gemacht und die bekannte Grappa-Destillerie Marzadro in der Nähe von Rovereto besucht, natürlich inklusive genüsslicher Verkostung.
Jeder Ausstieg aus dem Bus auch an den folgenden drei Tagen wurde mit Aufenthalten an Orten mit sehenswerten Besonderheiten belohnt. Nachhaltige Eindrücke hinterließen die Besichtigungen der Hauptstädte der Provinzen Trentino und Südtirol. Sowohl in Trient, dem Ort des Konzils von 1543 bis 1563, als auch in Bozen war man von den dortigen mächtigen Kathedralen sehr angetan.
Eine Steigerung in Bezug auf kirchliche Gebäude brachte dann der Abstecher nach Padua. Bei einer Führung durch eine der ältesten italienischen Städte war die dominante Basilika des Hl. Antonius mit dessen Grabmal natürlich der Höhepunkt. Aber nicht nur diese, sondern auch die Basilika Santa Giustina, der Gerichtspalast oder der Prato della Valle, der Innenstadtplatz mit den 78 Steinfiguren berühmter Persönlichkeiten waren impo-sante Sehenswürdigkeiten beim Rundgang in der zu Venetien gehörenden historischen Stadt. Auf der Rückfahrt machte man noch Station in dem durch sein Fest des Schach-spiels bekannten mittelalterlichen Kleinod Marostica sowie in Bassano del Grappa mit seiner einzigartigen Holzbrücke über den Fluss Brenta.
Der gärtnerische Aspekt kam auch bei dieser GBV-Fahrt verständlicherweise nicht zu kurz. In der exotischen Raffeiner Orchideenwelt in Gargazon, nahe der vorher schon besichtigten mediterranen Kurstadt Meran, erwartete die Besucher ein Naturschauspiel an Farben, Formen und Düften. Noch eins draufgesetzt wurde dann mit den außergewöhnlich angelegten und gestalteten Gärten von Schloss Trautmannsdorf in Meran. In mehr als 80 Gartenlandschaften konnten hier die verschiedensten Pflanzen aus aller Welt bewundert werden.
Auf der Heimfahrt des Ausflugs zog Uwe Zaumseil  namens aller Mitfahrer ein in jeder Richtung überaus positives Fazit der vier Tage in der Region Südtirol & Trentino. Spezielle Dankesworte richtete er hier an Edwin und Elisabeth Reiter für die Programmausarbeitung und die Organisation, sowie an Busfahrer Klaus Schifferer vom Verkehrsunternehmen Speckmaier, Zeilarn-Babing..
          -  red
 
Bildtext:
Bassano del Grappa (im Hintergrund die Kirche Tempio Ossario) war eines der sehenswerten Ziele bei der viertägigen Tour des Gartenbauvereins nach Südtirol & Trentino .
Foto: Broda