Hoffen auf Radarkontrollen in Kauflanden
 
Triftern. Geschwindigkeitsüberschreitungen von Fahrzeugen aller Art sind in der Ortsdurchfahrt Kauflanden im Zuge der Staatsstraße 2110 Triftern - Kößlarn fast schon der Regelfall. So jedenfalls beurteilen dies die Anwohner und hoffen auf Abhilfe durch Radarkontrollen.
Bestätigt werden sie in ihrer Bewertung der Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 50 km/h durch die von der Gemeindeverwaltung im November durchgeführten Messungen. Auf der Anzeigetafel erschienen wiederholt Geschwindigkeiten, die im Falle einer Radarkontrolle zu empfindlichen Bußgeldern geführt hätte. Der „Rekord-halter“ sei gar mit 116 km/h durch den Ort gerast, gab 1.Bürgermeister Walter Czech in der Sitzung des Bauausschusses bekannt.
Der Situation, dass viele Fahrzeuglenker die Ortsdurchfahrt Kauflanden quasi ignorieren würden, müsse man entgegenwirken. Nachdem es sich dort um eine Staatsstraße handle, beschränkten sich die Möglichkeiten des Marktes auf die Bemühungen, dass endlich Radarkontrollen durchgeführt werden, so der Bürgermeister.
Allerdings seien die bisherigen gemeindlichen Ansuchen bei der zuständigen Polizeidienststelle noch nicht erfolgreich gewesen. Das Verkehrsaufkommen in Kauflanden liege nicht auf einem Level, dass es vorrangige Priorität „zum Blitzen“ habe. Ganz aussichtslos sei Czech zufolge aber die Sache auch nicht, man müsse aber wohl noch etwas Geduld haben. Er wolle auf jeden Fall  „dran bleiben“, damit es baldmöglichst zu der gewünschten Radarkontrolle komme. Diese hätte, seiner Meinung, nach mit Sicherheit einen Effekt, der über den Tag der Messung hinaus anhalten würde.
Möglicherweise werde der Markt in Kürze nochmals die Geschwindigkeits-Anzeigetafel aufstellen. Wenngleich diese im Prinzip nur zur Sensibilisierung der Fahrzeuglenker diene, könne damit ein Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Kauflanden geleistet werden.
 
Zu dieser Thematik kam von Marktgemeinderat Dr.Rudolf Schwetlik der Vorschlag, dass Schulkinder an der Kleidung Reflektoren tragen sollten. Gegebenenfalls müssten diese vom Markt beschafft werden und an die Kinder verteilt werden. Eine Beschlussfassung hierüber wurde im Bauausschuss nicht getroffen.
                                                                                                                          - er