Mehr Geodienste für die Gemeindeverwaltung
 
Triftern. Das Automatisierte Liegenschaftsbuch und die Digitale Flurkarte werden im
Rathaus schon seit über zehn Jahren genutzt. Durch eine neue Vereinbarung zwischen der Bayerischen Vermessungsverwaltung und dem Markt kommen zu diesen Basiselementen des Geografischen Informationssystems (GIS) ergänzende Bestandteile hinzu.
Dies verursacht Mehrkosten von rund 800 Euro jährlich gegenüber dem bisherigen gemeindlichen Kostenbeitrag von 2.046 Euro. Der Marktgemeinderat hat sich einstimmig für  die Erweiterung der Geodienste ausgesprochen, zu denen auch der Bereich Digitales Orthophoto gehört. Dieser liefert vollständig entzerrte und maßstabsgetreue Luftbilder, ausgehend von der der Bayernbefliegung, über das Gemeindegebiet. Weiters kommen hinzu Digitale Geländemodelle und Höhenlinienkarten, sowie ein 3D-Gebäudemodell.
1. Bürgermeister Walter Czech sieht in der Nutzung der Geodienste wesentliche Vorteile für die Verwaltungsarbeit. Räumliche Daten könnten hier vereinfacht angewendet werden.
Sie seien zudem die Grundlage für eine zukunftsgerichtete Ausschöpfung der Potentiale eines GIS-Einsatzes im Rathaus. Die Anlegung eines digitalen Leitungskatasters für Ver- und Entsorgungsanlagen sei beispielsweise eine von vielen denkbaren Anwendungen. Der Bürgermeister kann sich hierzu auch weitere Kataster vorstellen, unter anderem für Grünflächen, Spielplätze und Bäume.
                                                                                                          - er