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Hochwasserschutz: Frühwarnsystem wird aufgebaut

Markt Triftern, den 19.03.2019

Triftern. Den Aufbau eines lokalen Melde- und Warnsystems für Niederschläge im Ein-zugsgebiet des Altbaches hat der Marktgemeinderat im September vergangenen Jahres beschlossen. Auf Grund von der Verwaltung daraufhin eingeholter Information erging nun eine erste Entscheidung. Mit der Installation eines Niederschlagsmessers in Geretsham erfolgt der Einstieg in einen Baustein zur Hochwasservorsorge, für den im Haushaltsplan 10.00 Euro angesetzt werden sollen.
Wie Fachdienstleiter Karl Kaiser in der Sitzung sagte, habe sich gezeigt, dass der -schrittweise- Aufbau eines Vorwarnsystems am einfachsten mit der Nutzung bereits vorhandener gemeindlicher Infrastruktur getätigt werden könne. Dip. Ing. Josef Altmannshofer, der die Einrichtung des Vorwarnsystems beantragt hatte, führte dann dazu aus, dass er die Außenstandorte der Gemeindewerke (GWT) im Hinblick auf frühere vom Markt beauf-tragte Hochwasserschutzplanungen überprüft habe. Er sei dabei zu der Auffassung ge-kommen, dass der Übergabeschacht mit Schaltschrank der neuen Wasserversorgung Geretsham für eine erste Mess- und Erfahrungsstelle geeignet wäre.
Die batteriebetriebenen oder mit Solarstrom funktionierenden Mess- und Erfassungsgeräte würden, Altmannshofer zufolge, die gemessenen Werte via Internet an das Prozessleit-system der GWT übertragen. Nach vordefinierten Alarmschwellen könnten dann über den Bereitschaftsdienst der GWT z.B. Feuerwehr und Verwaltung alarmiert werden.
2. Bürgermeister Karl Altmann dankte dem Gremiumsmitglied für diese Vorarbeiten und plädierte dafür das Unternehmen „Vorwarnsystem“ zu starten: „Wir sollten den Anliegern am Altbach ein Zeichen geben“. In der Diskussion entwickelte sich eine Tendenz dahin-gehend, dass man zunächst mit einem Standort beginnen solle und mit den gesammelten Erfahrungen auch an eine Fortsetzung mit höherwertigen Geräten denken könne.
Grundsätzlich dagegen war Josef Hasmann. Das Projekt überzeuge ihn nicht und er könne auch keine Vorteile erkennen. Ähnlich äußerte sich auch Christian Zinsberger. Mit einer Messstelle habe man seiner Meinung nach zu wenig verwertbare Erkenntnisse.
Diese beiden sowie Adolf Stapfer stimmten gegen den Start des Vorwarnsystems in Geretsham. Letzterer wollte wissen ob man in Sachen Vorwarnsysteme eventuell Erfahrungen von anderen Kommunen kenne. Fachdienstleiter Kaiser konnte hierüber nichts berichten.
Positiv sah das Frühwarnsystem Mario Einkammerer, der eine Ausdehnung auf das Gemeindegebiet Wittibreut für sinnvoll hielt, womit man Messergebnisse aus einem größeren Niederschlagsgebiet erfassen könnte. Der Einstieg in das Frühwarnsystem mit nur einem Standort fiel Dr. Rudolf Schwetlik zu bescheiden aus. Letztlich müsse man aber damit zufrieden sein in kleinem Rahmen etwas auszuprobieren. Dies deswegen weil man von den Planungen der großen Hochwasserschutzmaßnahme am Altbach seitens des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf so gut wie nichts höre.

 

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